Schutz vor Betrugsmaschen bei Senioren

Presseerklärung

Interview der Seniorenvertretung Innenstadt mit Polizeipräsident Hermanns

Köln, 30. März 2026 – Im Rahmen eines aktuellen Interviews der Seniorenvertretung Köln Innenstadt mit dem Polizeipräsidenten Hermanns in Köln haben wir im Anschluss über „Betrug bei Senioren“ gesprochen. Dabei ging es unter anderem um bekannte Vorgehensweisen wie den sogenannten Enkeltrick oder vorgetäuschte Straftaten in der Nachbarschaft. In solchen Fällen geben sich Täter häufig als Polizeibeamte aus und versuchen, ältere Menschen dazu zu bewegen, ihr Vermögen angeblich zum Schutz zu übergeben.

Foto: Silke Frank

Der Polizeipräsident, Herr Hermanns, erläuterte, dass organisierte Betrügerbanden gezielt Telefonbücher durchsuchen, um potenzielle Opfer anhand vermeintlich „älter klingender“ Namen zu identifizieren.

Ein wirksamer Schutz kann darin bestehen, auf einen Eintrag im Telefonbuch zu verzichten. Nach seiner und unserer Einschätzung ist ein solcher Eintrag heutzutage oft nicht mehr notwendig, da Familienangehörige und Freunde in der Regel bereits über die relevanten Kontaktdaten verfügen.

Die Austragung aus dem Telefonbuch ist unkompliziert möglich. Hierfür genügt eine kurze Mitteilung an den jeweiligen Telefonanbieter, beispielsweise die Telekom oder NetCologne. Eine entsprechende Formulierungshilfe stellt die Seniorenvertretung Innenstadt auf Ihrer Homepage zur Verfügung. Dort findet man auch das vollständige Interview.